Just Thoughts
powered by
myblog.de

* Home * * Vergangenes * * Meine Musik * * Konzertbesuche * * In meinem Kopf *
* Mein Leben * * Web 2.0er * * Gästezimmer GESCHLOSSEN * * Kontakt *
Empfohlene Auflösung: 1024x768

Nicht mein Tag


Da isse wieder!

Mittlerweile bin ich es ja schon gewohnt, dass ich nur dann und wann zum Gedankenfesthalten komme.
Nun ist es mal wieder Zeit.

Vorhin fiel mir auf, dass ich letzte Mal gar nicht von meinem enormen Selbstwert-Push-Gefühl berichtet hatte.

Wir hatten wieder eine Show, bzw. zwei Tage voll Show. Ein Samstag war nur eine Vorstellung und ein Tag gab's zwei Vorstellungen. Alle drei Shows waren wider Erwarten genial.
Nun ja und dieses Mal hatte ich ja die Hauptrolle - vom ersten Moment an war ich eigentlich bis zum Ende auf der Bühne. Das hat mir einige Kraft abverlangt, wenn man dazu noch nervös ist. Trainiert war ich ja, da ich immer im Training anwesend gewesen bin.
Ich war super nervös, wie die Leute meinen Auftritt aufnehmen würden: wie sie mich als Hauptrolle finden, wie sie auf meinen Glitzerfummel reagieren würden usw.
Einiges hatte ich ja abgenommen und zwei Kilo wieder zugelegt, dennoch hab ich viele Komplimente bekommen. Und ich glaube, ich habe mächtig die Bühne gerockt.
Dieses Jahr hatte ich auch komplett das Marketing übernommen - und wir waren erstmals komplett ausverkauft (sogar versehentlich mehr Karten verkauft, als überhaupt vorhanden waren) in der Abendvorstellung. Das war der absolute Wahnsinn!

Alles kam so gut an, dass wir uns im Oktober nochmal trauen aufzutreten. Das werde ich auch noch mitmachen. Anscheinend werden wir im Frühjahr nochmal gebucht werden, allerdings dann wohl ohne mich... da blutet mein Herz wirklich. Vielleicht können sie es auch so legen, dass ich noch mitmachen kann, das muss man aber sehen. Ich denke eher, dass es darauf hinausläuft, dass sie mich ersetzen - es sind ja genügend Geier in Startposition, die mir meine Rolle missgönnt haben.

Meinen Urlaub habe ich sogar so gelegt, dass ich unseren Grilltag mitbekomme, um den Film zu sehen und wahrzunehmen, ob das so in Ordnung ist, wie ich gespielt habe.
Ich freue mich also riesig auf Oktober - und wenn ich es wahr machen könnte, würde ich auch im Frühjahr gerne nochmal auf die Bühne gehen.

Ansonsten gibt es gute Neuigkeiten, über die ich mich sehr freue: ich habe ein Geheimnis - ein Herz schlägt unter meinem Herz.
Nachdem der Start sehr turbulent war: Schwindel, Kreislauf, Schmerzen, Übelkeit, Geuchssensibilität hab ich irgendwann Verdacht geschöpft und "mal getestet". Als ich es meinem Mann erzählte, dass der Test das mit mir vermutete, hatte er wirre Gedankensprünge. Er erzählte es kaum zu Hause angekommen auch gleich voller Stolz seiner Familie, die warten ja schon lange auf unseren Nachwuchs.
Jedenfalls hatte ich schon vorher ja sehr sensibel auf Gerüche reagiert, so hatte der männliche Eigengeruch meines Mannes mir Übelkeit beschert und ich schickte ihn nochmal duschen. Es war teilweise echt schwierig, weil ich nicht in seinen Armen liegen konnte, da ich so übersensibel war.
Auch als ich in der Arbeit saß und es mir nicht gut ging und er das mitbekam, tat er das ab: "Das ist noch etwas zu früh, du übertreibst doch, oder?"
Ich zweifelte selbst an mir, ob das nun von der Schwangerschaft kam oder aber von anderem Unwohlsein. Was ich nicht wusste, ich war weiter als gedacht.

Vergangenen Donnerstag war ich dann bei meinem Arzt. Der nahm an noch nicht viel zu sehen, aber wider Erwarten war seine erste Feststellung, dass da ein Herzchen schlage. Ich war schockiert, als er schätzte, wie weit ich sei, danach bekam ich alles nur irgendwie so halb mit... was ich essen durfte, was ich nicht essen durfte, dass ich reisen durfte, aber zur Kenntnis nehmen sollte, dass... die neue Helferin nahm mir dann drei Kanülen Blut ab - ich weiß gar nicht mehr wofür alles, mir war so übel, weil die einfach danaben gestochert hatte... erst nachdem sie auch meinen zweiten Arm verstochen hatte, kam endlich genügend Blut.
Kommende Woche erhalte ich dann meinen Mutterpass. Ich bin wirklich aufgeregt.

Und im Gegensatz zu meiner Heirat, die ich auf Wunsch meiner Mutter verheimlichte und mich nicht freuen konnte, will ich dieses Erlebnis nicht verheimlichen, will es voll auskosten und genießen. Mein Mann freut sich, meine Schwiegerfamilie auch, v.a. ich freue mich - was brauch ich mehr? (:

Beim nächsten Mal gibt's bestimmt Neuigkeiten zu berichten. (;
7.8.16 21:23


Criminal Minds


Mal wieder ein Hallo nach langer Zeit.

Manchmal habe ich das Gefühl mein Leben rennt an mir vorbei und ich muss schnell genug sein, um hier noch mithalten zu können.

Fangen wir mit der erfreulichsten Nachricht der Woche an:
Ich hatte nun endlich mein Feedback bekommen. Mir war klar, dass ich "OK" sein muss, weil mein Gespräch nicht mehr vor Beendingung meiner Probezeit stattgefunden hat, es wurde immer wieder verschoben. Nicht, weil ich nicht wichtig war (obwohl ich mich manchmal so gefühlt habe), sondern weil die Hütte brannte, das habe ich ja auch gesehen.
In jedem Fall war das Gespräch gut, sehr gut. Ich möchte sogar sagen, dass mein Gespräch genial war. Es fand in entspannter Atmosphäre statt. Da ich auch eine Selbsteinschätzung abgeben musste, war ich knallhart ehrlich und habe sowohl positive, als auch negative Punkte genannt und mit Beispielen belegt, wenn es gewünscht war. Tatsächlich habe ich mich einen Ticken schlechter gesehen als mein Vorgesetzter.
In einem Punkt schlug mir enorme Zufriedenheit, ja fast schon Begeisterung entgegen: meine soziale Kompetenz. Ich hatte in meinem Einstellungsgespräch nicht zuviel versprochen. Neben meinem Charakter (so nannte er es, dass solche Menschen "Charakter" haben) bin ich eben tatsächlich mit allem mitgegangen, auch wenn es mir sicherlich nicht immer leicht fiel aufgrund des fehlenden fachlichen Know-Hows. Ich habe über meinen Tellerrand hinausgesehen und auch mal meine Kompetenz überschritten zum Wohle meines Projektes. Er sagte mir, dass mit dieser (meiner) Eigenschaft 9 von 10 Menschen mir dafür dankbar wären (Koordination, alles im Blick behalten und herzhaft eingreifen, wenn es notwendig ist) und sicherlich irgendwann der eine kommt, der mich richtig angehen, hoch und runter laufen lassen wird, weil ich mich in einen Bereich einmische, der mich nicht tangiert. Als er mich ansah, meinte er: "Das wird passieren und dann bitte ich dich: Mach einfach weiter so!". Er meinte auch, dass im Vergleich zu den anderen Trainees bei mir klar erkennbar ist, dass ich Berufserfahrung habe. Neben meinem mitgebrachten fachlichen Know-How bin ich um einiges gefestigter (in Charakter und Anwendung meines Wissens) als die anderen. Alles in allem klang es ein bisschen so, als hätte er sich auf die Schulter für seinen Mut vor einem halben Jahr geklopft: weil er sich getraut hat mich einzustellen, obwohl ich alles andere als ideale Fähigkeiten mitgebracht habe.

Ja, ich bin glücklich darüber. Es wurden auch Beispiele genannt, die meine positiven Seiten betonten, die ich selbst schon vergessen hatte - Kleinigkeiten, die gesehen werden.
Und wenn ich ehrlich bin, die Eigenschaft das Ganze zu betrachten hatte ich schon immer - und ich habe mich in meinem letzten Job auch immer in Dinge eingemischt, die mich nichts angingen, weil ich Handlungsbedarf gesehen habe (niemand ist perfekt und wenn ich es sehe, warum soll ich jemandem nicht bescheid geben?). Mein letzter Chef hat über Jahre hinweg mir versucht diese Eigenschaft "rauszuprügeln", jedenfalls verbal. Sie hatten angst, ich wüsste zu viel irgendwann. Selbst heute machen sie sich noch Gedanken, ob ich nun beim Konkurrenten bin. Dabei war ich nur eine kleine Sachbearbeiterin, die ganz alleine ihren Fachbereich geschmissen hat. Heute ersetzen mich in dieser Position 3 Leute.

Aber heute habe ich auch einen Chef, der mich schätzt.

Ich war in den letzten Monaten nicht immer glücklich. War nicht zufrieden mit meinen Aufgaben, war unzufrieden wegen der Fahrerei.

Meine Kollegen waren immer super. Wenn es mir einigermaßen gut geht, dann macht mir das Fahren auch nichts mehr aus. Seit ich Aufgaben bekommen habe fühle ich mich auch besser.. wenn es mir nicht so gut geht, dann belastet mich das allerdings sehr.

An Pfingsten habe ich mir auch für die Arbeit ne E-Zigarette zugelegt. Damit ich auch mal die ein oder andere Person sehe, die man nur noch zum Rauchen erwischt. Benutzt habe ich sie in der Arbeit noch nicht... aber privat nutze ich sie dann doch mal. Ist irgendwie genau das, was ich an Shisha toll finde: super Geruch und dafür nichtmal Tabak. Not bad!

Negative Punkte gibt es enorm viele in meinem Leben aktuell. Dem möchte ich aber gar keinen großen Rahmen geben. Ich bin dankbar, dass ich gesund bin und das Negative bekommt keinen Raum, es hat schon genug.

Damit verabschiede ich mich nun mal wieder... und wünsche eine angenehme Zeit.
2.6.16 20:55


Hallöchen mal wieder!

Ich dachte, ich melde mich mal eben wieder, wo ich ein paar Minuten Zeit habe.

Seit meinem letzten Eintrag ging es mir noch mieser.
Es gab Tage, da bin ich steinhart gewesen, nicht einmal mehr richtig traurig konnte ich sein. Vor Zorn kamen mir dann ein paar jämmerliche Tränchen, aber auch die versiegten ziemlich schnell, weil ich einfach nur noch in mich reinfragte: "Was zur Hölle tust du da mit dir?".

Ja, alles in allem war es zu viel in den letzten Wochen und wie es so kommt, hatte eben auch alles aufeinander Einfluss genommen.
Die Kur habe ich ja umgestellt, aber durch diesen dreiwöchigen Frust zuvor war mein Frustlevel so hoch, dass ich zum einen überhaupt nicht abnehmen konnte. Mein Körper dachte vermutlich das Gleiche wie mein Kopf: "Was tut sie da? Ich halte jetzt einfach mal still und schau an, wohin sie überhaupt will.". Demnach war ich noch gefrusteter, schließlich hielt ich mich penibel an diesen blöden Speiseplan.

Mein Frust war so hoch - ich war morgens schon schlecht gelaunt, wenn ich zum Bus gelaufen bin. Tagsüber besserte es sich kaum - und bis zur nächsten Nachricht meines Mannes war jeder Funken von Freude verflogen.
Durch meinen Frust war ich natürlich auch dauerhaft dabei Streit zu suchen - und er gab mir mehr als genug Gelegenheiten und haute natürlich auch noch verbal drauf, ihm geht es wohl nicht besser momentan.

Da stehst du da: voll von Frust, ohne die Möglichkeit wenigstens mal richtig zu schlafen und sollst mit der Welt zurecht kommen.
Also hat irgendwann mein Kopf das Ruder vom hilflosen Herz übernommen: "Was tust du da?" wurde wieder gefragt und "Verdammt nochmal, pass doch endlich mal auf dich auf, es tut ja niemand sonst für dich!".
Was habe ich also getan?
Ich saß in den öffentlichen Verkehrsmitteln, morgens nutzte ich die Zeit um nochmal zu versuchen ein paar Minuten Schlaf zu finden, abends habe ich dann ein super spannendes Buch gelesen. Das Wetter hat mir auch in die Hände gespielt, es schien die Sonne und besserte schlagartig meine Laune. Es hat mir sogar gefallen im Zug zu sitzen, bestrahlt zu werden, eine sonnige Welt draußen zu beobachten und luxuriös ein Buch zu lesen. Es kam mir tatsächlich kurzzeitig sehr himmlisch vor.
Die Kommunikation mit meinem Mann habe ich auf ein Minimum heruntergefahren. Er ist es ja gewöhnt, dass die harmoniesüchtige Frau ihn immer wieder antickert. Das habe ich unterlassen und lediglich reagiert. Die ganzen Anschuldigungen, die da auch kamen waren für mich Grund genug mich da nicht mehr reinzuknien.
Das hat mir gut getan, es hat mir auch ein Gefühl gegeben wieder stärker Herr über mich zu sein, mich nicht von meinen dämlichen Gefühlen (Harmoniesucht ahoi!) nur leiten zu lassen. Und ja, das ein oder andere Mal bin ich auch ein bisschen doof geworden, weil ich nicht die Selbstverständlichkeit, die meine Anwesenheit in seinem Leben darzustellen scheint, angenommen habe.
Es hat gut getan und ja, er hat es gemerkt. Seine ganze Reaktion lässt vermuten, dass er langsam tatsächlich ein bisschen aufwacht. Jedenfalls gibt er sich nun wieder mehr Mühe.

Aber allein dieses Gefühl des über-sich-selbst-stark-sein-zu-können und das völlige Gegenteil bei der Fahrt zu/von der Arbeit hat vieles in mir zum Rollen gebracht. Es tat wirklich gut.

Im letzten Training war unsere Visagistin dabei und einige Männer, die unsere Licht- und Tontechnik machen. Ich bekam Lob von den Herren betreffend meiner Darstellung und v.a. von ihr. Sie kam auf mich zu: "Du siehst toll aus!", sie hätte mich letzten Mai nicht als so toll aussehende Frau wahrgenommen.

Gestern waren wir auf einem Geburtstag und da traf ich die Freundin von Sissy wieder. Keine Ahnung wann wir uns zuletzt gesehen hatten, jedenfalls waren es einige Jahre! Sie kam zu mir her (und sie ist so ein total verrücktes Huhn, laut und schrill - und trägt das Herz auf der Zunge): "Als ich vorhin zur Tür reingekommen bin habe ich dich nicht gleich erkannt. Wahnsinn, wie du dich verändert hast, du siehst super aus!".

Ja, diese Komplimente, speziell eben von Frauen, mit denen ich nicht so viel zu tun habe, haben mich auch gestärkt. Es ist schön zu hören, dass andere eine positive Veränderung wahrnehmen. Sonst bekomme ich ja immer nur Feedback, wie ich mich negativ verändert hätte.



Was auch positiv auf mich gewirkt hat, war das Mädelstreffen. Meine frühere (zeitweise beste) Freundin und ich hatten die Idee, dass wir uns nicht nur zu zweit treffen, sondern unsere alte Clique aus der Mittelschule aktivieren. Es war auch tatsächlich so, dass das geklappt hat.
Ich hatte meine Lieblingsbar vorgeschlagen und da trafen wir uns dann auch. Wie zu erwarten, hatte M. eben an allem was auszusetzen, hatte diese(s) aufgesetzte Eitelkeit/Selbstbewusstsein, dafür waren die anderen beiden eben erstaunlich auf meiner Wellenlänge, wie früher. Es hat sich nicht viel verändert, nur unsere Leben haben sich anders entwickelt.
Fand ich irgendwie schön den Abend und wir sind auch fast bis elf gesessen, die Zeit verging wie im Flug.
An dem Abend hatte ich mir ne Auszeit von der Welt genommen. Die Bar hatte kaum Empfang für das Handy und demnach genoß ich die Zeit für mich ganz allein, niemand der mich irgendwie herausgerissen hat.

Das tolle Resumee ist, dass wir das wiederholen möchten. Es kam also nicht nur gut bei mir an.



Ein Drama hingegen war die Planung meines Geburtstags. Ja, ich will feiern - und ich will was Besonderes. Ich will, dass auch die Tanzgruppe mal für mich allein tanzt, dass man blöde Spiele auf meine Kosten macht und und und.

Gestern war ich auf dem Geburtstag von Sissys Freund. Der hat auch meine Familie eingeladen und wir waren nicht schnell genug, sodass wir an genau diesen Tisch auch sitzen mussten. Es war ein Drama. Der eine zockt nur am Handy (mit über 50!), der andere labert so eine gequirrlte Scheiße (und das ist einer der Gebildetsten in dem Familienzweig), die zwei Schwestern reden nichts, insbesondere nicht miteinadner. Dann wird natürlich immer bei mir gefragt, wie es x und y geht - aber wenn sie nebeneinandersitzen ist das einzige, was geredet wird ein "Hallo" und ein "Tschüss".
Dann bin ich auch noch dumm angemacht worden, weil ich keine Lust habe Ostern zu planen, weil... ja, ich ja schließlich noch vorher meinen Geburtstag planen will. Demnach wird diese Reaktion meinerseits als Desinteresse ausgelegt und schwupp war die Stimmung im Keller.
Ich hab dann mal die Bar besucht und mein Mann hat mich auf die Tanzfläche geschleppt - wir können nicht tanzen, aber wir hatten unseren Spaß.

Jedenfalls habe ich gestern den Entschluss gefasst: ich will nicht die Wurzel eines solchen Übels sein. Ich habe gar keinen Bock in diese Gesichter nochmal zu sehen in naher Zukunft, mir das dumme Gerede anzuhören. Und man kann schließlich nicht nur mit Freunden feiern, das gibt nur böses Blut.

Also feiere ich nicht. Definitiv nicht. Scheiß auf die Tänze für mich und die Spiele. Ich fahre vielleicht einfach weg oder kauf mir von dem gesparten Geld was Schönes für mich ganz allein.

Nun habe ich auch einen Stresspunkt weniger. Keine Feier, keinen Stress. Wegfahren ja, wenn sich was finden lässt, ansonsten eben irgendwann später. So what!

Zukünftig möchte ich auch mehr im Lebens-"Flow" bleiben. Wir planen sowieso nicht so viel, aber ich will noch weniger planen. Ich möchte mich nicht mehr diesem Druck aussetzen, weder die Dinge in Angriff nehmen zu müssen, noch sie zu koordinieren. Was kommt, kommt. C'est la vie!
Ich will dadurch einfach mehr Lebensfreude gewinnen.

So, das war mein Wort zum Februar. (;
28.2.16 21:50


EFF -- Stimme


Momentan steh ich total auf Mark Forster. Ich liebe seine Stimme und die Lieder... sprechen mich total an.

Es tut sich irgendwie einiges in meinem Leben, ohne dass ich es merke.

Mein Mann fragte mich vor ein paar Tagen, ob ich verrückt werde.
Und ich steh da und weiß darauf keine Antwort mehr.
Ich fühle mich wirklich, als würde ich verrückt werden.

Es macht mich verrückt, dass diese großen Fragen was ihn betreffen im Raum stehen, die er sich selbst nicht beantworten kann. Es macht mich verrückt, was mit mir passiert:
Ich habe einen neuen Job, einen guten Job, der mir vielleicht, wenn ich dann mal eingearbeitet bin, möglicherweise sogar Spaß macht. Mein Grundteam ist total genial, mein Projektteam ist speziell.
Aber ich hätte nie gedacht, dass ich so gezeichnet bin von meinem alten Job. Dort war ich verantwortlich für meinen Bereich (naja, nicht offiziell, aber inoffiziell habe ich alles gemacht und auch immer verbale Schläge bekommen, wenn was nicht dem entsprach, wie sie es gerne gehabt hätten). In meinem alten Job hatte ich viel zu tun, zu viel: ich war gestresst und genervt, aber die Arbeit hat mir Spaß gemacht.

Jetzt bin ich neu angekommen und kämpfe mit Problemen in mir.
Ich bin neu, ich bin ein Nichts. Kein Mensch benötigt mich. Ich kann (noch) nichts, ich bringe keinen Mehrwert, ich habe keine eigenen Aufgaben. Dazu habe ich aber einen enormen Arbeitsweg, der mich stresst.
Die deutsche Bahn und sonstige Öffis (außer hier bei uns in der Stadt, da kann ich echt nicht meckern) - ich hasse sie. Pendlern macht sie echt das Leben schwer. Täglich fahre ich 2 Stunden hin und wieder 2 zurück, aber auch nur, wenn alles glatt geht, d.h. wenn die S-Bahn rechtzeitig kommt, die Schaffner nicht einfach die Türen einem vor der Nase zuschlagen, es keine gefundenen Fliegerbomben gibt, wo dann sämtliche Verkehrsmittel ausfallen und ich einfach nicht mehr nach Hause komme. Das sind nur kleine Auszüge aus meinen täglichen Problemen.
Es ist ein enormer Aufwand meinen Tag durchzutakten. Ich hasse es zu sagen, dass ich weg muss, so ein Mensch bin ich nicht. Ich arbeite mit ganzem Herzen, wenn es länger dauert, dauert es eben länger, dann muss es sein. Aber Dank Öffis habe ich teilweise dann ein Problem überhaupt noch in einem angemessenen Rahmen nach Hause zu kommen, ohne zwischendurch ne Stunde Wartezeit zu haben.

Ja, und manchmal habe ich angst, v.a. wenn ich nicht im Berufspendler-Verkehr fahre.

Ich bin damit komplett außer dem Gleichgewicht, fast noch schlimmer als zuvor. Es laugt mich unglaublich aus, dass ich ständig meinen Laptop zwischen meinen beiden Arbeitsplätzen nicht nur hin und hertragen muss, ich muss ihn ja bis nach Hause nehmen, da ist dann auch nicht viel mit Entspannung in der Bahn, weil ich immer auf Fremdeigentum achtgeben muss.

Auf die scheiß Züge zu rennen - ich hasse es aus tiefstem Herzen. Klar, es fördert meine Kondition, das merke ich schon, allein der Weg von meinem Zug zur S-Bahn sind gerannte 5 Minuten - für jemand so unsportlichen wie mich eine Leistung, die ich mittlerweile bewältige ohne fast zu ersticken.
Beim ersten Mal war die Luft so kalt und ich so unfit, dass ich dachte die immer wieder tief eingesogene Kälte zerreißt mir die Lunge.

Naja. Und dieses Ungleichgewicht, gepaart mit ein paar privaten Ängsten und Befürchtungen, Unklarheiten... das lässt meinen Kopf fast zerplatzen. Ein paar schräge Worte meines Mannes und ich gehe in die Luft wie eine Rakete.


Und da das nicht genug ist, habe ich mir seit dem 11.01. ja eine Kur verpasst. Hat ne hübsche Stange Geld gekostet, diese Produkte zur absolut perfekten Versorgung des Körpers. Gebracht hat es nicht viel - ein paar cm und ein einziges Kilo.
Mein Problem war, dass diese Kur wohl für diese (ich nenn's jetzt mal bewusst überspitzt aber ganz sicherlich nicht böse gemeint) "Vielfresser" ist. Ich kenne das, ich war ja früher auch so und dann und wann habe ich auch so Fresstage, wo mir dann plötzlich Dinge einfallen, die ich ganz lange nicht gegessen habe - und dann muss ich das alles ganz dringend haben.
Aber im Grundsatz ernähre ich mich seit nem guten halben Jahr sehr gesund und bewusst. Mein Hauptnahrungsmittel ist Salat mit verschiedenen Beilagen, nur am Wochenende koche ich "richtig" und das esse ich dann natürlich auch. Diese Balance tat meinem Körper unglaublich gut.
Aber mit diesen Voraussetzungen in eine Kur zu gehen, die entgiftet und Fett reduzieren soll, ist nicht optimal. Leider bin ich da auch sehr auf die Fresse gefallen mit meiner Beraterin, die hätte das wissen müssen und ich hätte mir das Geld sparen können. Aber ich habe mit teurem Lehrgeld bezahlt (nicht nur in finanzieller Hinsicht).
Das Ganze habe ich dann sonntagabends eskaliert - völlig frustriert über die einzige Abnahme, die in meinem Geldbeutel und nicht auf meinen Hüften stattfand.

Ich hatte 17kg abgenommen - aber ohne irgendwelchen Schnickschnack, einfach so. Und nun hatte ich Geld investiert, um weitere vielleicht 10kg los zuwerden, weil ich es anders (nur gesund) nicht geschafft habe und keine Zeit für mehr Aktivität hatte.

Bei der Eskalation hatte ich ein sehr interessantes Gespräch. Ich hatte mich an die Vorgaben gehalten gehabt, die aber für meine grundsätzliche Aktivität zu gering waren. Also habe ich die Eiweißzufuhr erhöht. Zudem sollte ich mal richtig alles in mich reinstopfen, zwei Tage lang, um meinen Stoffwechsel etwas zu verwirren.
Ich war skeptisch und immer noch frustriert. Die ganzen Vitalstoffe habe ich dann nochmal bestellt, da meine zu Ende gingen - aber bei einem anderen Hersteller für einen Bruchteil des Geldes und viel mehr Menge.

Nun habe ich meine Eiweißzufuhr angepasst, habe zwei Tage lang alles, was ich gesehen habe in mich reingestopft bis mir schlecht war.
Jetzt irgendwie scheint sich langsam was zu tun. Es wäre optimal, wenn ich nicht am Wochenende eine bestimmte Sache konsumiert hätte, aber das war notwendig und in Ordnung. Damit kann ich leben.
Die weiteren 10kg sind ja nicht auf die nächsten drei Wochen angepeilt. Aber ich will wenigstens Ergebnisse sehen, die stetig sind.

Heute habe ich mich mal gemessen und bin erfreut. Die cm sprechen für sich. In ein paar Tagen habe ich nun genauso viel abgenommen wie in der ersten Kur in drei Wochen.

Ich muss auch sagen, dass die günstigere Variante auch die angenehmeren Vitalstoffe hat. Ja, es hat auch geschmackliche Gesichtspunkte. Die Vitamine schmecken eben wie Vitamine, die Perlen erinnern mich an irgendwas aus meiner Kindheit. Und der Rest (viel weniger als bei der teuren Kur) ist einfach nur in Ordnung.

Mittlerweile (in der Zeit als ich überlegt hatte Runde 1 abzubrechen und auf die Vitalstoffe von Runde 2 zu warten) habe ich mich auch mal solche Eiweis-Shakes organisiert. Relativ günstig aus dem dm und mit Gütesiegel von Fresenius. Die schmecken super, machen satt und helfen mir genügend Eiweiß auch nach dem Sport aufzunehmen. Es hilft mir auch Gelüste zu zügeln, da es etwas süßlich schmeckt.

Ich denke, diesen Weg kann ich fortsetzen.


Ja. Das war mal ein Teil meines Seelenmülls, der mich gerade drückt.

Auf bald.
14.2.16 23:54


Criminal Minds


So, auch ich bin blogtechnisch im neuen Jahr angekommen. (;

War mal wieder viel los, vor Weihnachten besonders. Da haben sich die Weihnachtsfeiern quasi die Klinke in die Hand gegeben. Jeden zweiten Tag war ich irgenwoanders, zwischendurch noch Training für unseren Auftritt... ja, es war echt nicht spaßig. Auf den allerletzten Drücker habe ich meine Weihnachtsgeschenke gekauft, zum Glück habe ich eine Eingebung bekommen.

Aber das hat mich echt gestresst. Die freie Zeit danach habe ich echt gebraucht. Mein Mann und ich haben die Tage nur geschlafen, tatsächlich in jeder freien Minute auf dem Bett vor dem Fernseher gelegen und dann und wann weggeknackt. Normalerweise ist er überhaupt nicht so, aber für ihn war das auch alles sehr anstrengend.

Weihnachten war okay, da hat Sissy kurz gedroht den Bogen zu überspannen, aber ich habe sie dann angeraunt und dann war alles geklärt und wir hatten einen netten Abend. Irgendwann haben wir dann noch nebenher "ich einfach unverbesserlich" eingeschaltet.

Ansonsten... ja, Silvester war gedämpft. Dieses Jahr hätte ich gerne Party gemacht, aber unsere Anwesenheit wurde benötigt bei der Familie. Das war auch okay, aber die Stimmung war... naja.

Ich hatte mir für die ganzen Weihnachtsfeiern ein Kleid gekauft, das ein wenig glitzert. An Silvester dachte ich mir schon, dass die Stimmung schlecht wird, daher habe ich gedacht beam ich zumindest mich selbst mit nem Gefühl "hübsch zu sein" weg.

Im neuen Jahr war ich dann fünf Tage in Luxemburg. Mein Mann und ich haben die Zeit genossen. Tagsüber habe ich versucht in Cafés einen Internetzugang zu erhalten, aber die Ergebnisse waren ernüchternd. Zwar konnte ich irgendwann tatsächlich mich mit dem Netzwerk verbinden, aaaaber das Internet war nicht sonderlich stabil. Das hat mich ganz schön angenervt nicht ordentlich arbeiten zu können (; aber naja, so ist das eben.

Und nun hat mich der Alltag wieder. Bin in Schulungen und staune manchmal über mich selbst, was ich in der kurzen Zeit wieder gelernt habe. Neulich musste ich mir von meinen Ergebnissen, die ich Schritt für Schritt abgespeichert habe, Fotos machen, um es mir anschauen zu können, was ich alles mittlerweile in der Lage bin zu erschaffen. Sehr tolles Gefühl.

Die Bahn nervt mich immer noch. Es bleibt so viel Zeit auf der Strecke, wobei ich mittlerweile es gar nicht mehr als für so lange empfinde. Aber dennoch habe ich zu Hause angekommen dann ein wenig Stress, da ich ja auch ins Training gehe und bisher immer davor vieles erledigen oder noch kochen konnte. Jetzt wird das alles sehr eng und ich bin nicht mehr so flexibel. Vieles muss ich dann noch nach dem Training machen und eigentlich müsste ich da ja auch schlafen, weil ich so früh aufstehen muss. Im Grunde bleibt bei allem der Schlaf auf der Strecke. Ich schlafe ja sowieso nicht gut, da ist das dann nicht sehr förderlich unter Druck einschlafen zu müssen, weil man sowieso nur ein paar Stunden hat. Naja. Aber sonst geht's mir gut und ich bin echt zufrieden.

Momentan habe ich mich an die Stoffwechselkur gewagt. Einiges stelle ich da schon in Frage, was die da anordnen, aber so im Großen und Ganzen funktioniert es ganz gut und ist zumindest von Menge und Möglichkeit her nicht so sehr anders zu meinem bisherigen Essverhalten.
Ich bin gespannt, ob es was wird. Ansonsten.. naja, habe ich Geld zum Fenster rausgeworfen. :D

So, mehr gibt's auch nicht zu sagen. Ich wünsche allen noch ne gute Zeit, bis bald mal wieder!
17.1.16 23:51


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]
Gratis bloggen bei
myblog.de